143 Kilometer Flugfreude am Haustraining…
Wie lässt sich ein Trainingsflug objektiv bewerten? Jürgen von Ramin dokumentierte das Am-Haus-Training seiner Jungtauben mit präzisen GPS-Daten und Wetterwerten. Sein Erfahrungsbericht zeigt, wie sich regelmäßiges Training, eine gute gesundheitliche Verfassung und nachvollziehbare Messdaten zu einer spannenden Momentaufnahme aus dem Taubensport verbinden – ohne Übertreibungen und mit einem bewusst sachlichen Blick auf die Ergebnisse.
Trainingsleistungen werden im Taubensport häufig beschrieben, aber nur selten so detailliert dokumentiert wie in diesem Erfahrungsbericht. Jürgen von Ramin hat den Flug seiner Jungtauben per GPS aufgezeichnet und mit Wetterdaten ergänzt. Dadurch entstand eine nachvollziehbare Dokumentation eines außergewöhnlich langen Am-Haus-Trainings.
Ausgangssituation
Nach vielen positiven Rückmeldungen anderer Taubensportler zu den Berger-Pigeons-Produkten wollte Jürgen von Ramin seine eigenen Erfahrungen teilen. Dabei legt er besonderen Wert auf eine sachliche Betrachtung.
Er weist selbst darauf hin, dass persönliche Erfahrungsberichte keine wissenschaftlichen Kontrollgruppen ersetzen können. Gleichzeitig bieten objektive Messdaten eine nachvollziehbare Grundlage, um einen Trainingsflug zu dokumentieren.
Die Versorgung der Jungtauben
Die Jungtauben werden nach eigener Aussage regelmäßig mit VitalDrink und SymBiotic versorgt.

Nach seinen Beobachtungen befinden sich die Tiere dadurch in einer sehr guten gesundheitlichen Verfassung. Einen direkten wissenschaftlichen Nachweis stellt er dabei ausdrücklich nicht auf, sondern beschreibt seine persönliche Erfahrung.
Das dokumentierte Am-Haus-Training
Am Trainingstag herrschten aus seiner Sicht günstige Bedingungen:
- Enthalpiewert: 45 kJ/kg
- Windstärke 2–3 aus 330° Nordwest
- Sichtweite 27 Kilometer
- bedeckter Himmel
Unter diesen Bedingungen trainierten die Jungtauben insgesamt 2 Stunden und 8 Minuten.
Während dieser Zeit legten sie laut GPS-Aufzeichnung 143,52 Kilometer zurück. Die durchschnittliche Geschwindigkeit betrug 1.122,42 Meter pro Minute.
Besonders bemerkenswert war für den Züchter, dass der gesamte Schwarm gemeinsam startete und auch geschlossen wieder heimkehrte. Nach seiner Beobachtung kam es weder zu Querflügen noch zu Zwischenfällen durch Greifvögel.
Interessante Beobachtungen während des Fluges
Ein Aspekt fiel Jürgen von Ramin besonders auf.

Obwohl die Jungtauben auf nordwestliche Auflassrichtungen vorbereitet werden, führte sie ihre Flugroute zunächst in südwestliche Richtung. Für ihn war dieses Verhalten überraschend, da die gewählte Strecke den Tieren zuvor nicht bekannt gewesen sein soll.
Die GPS-Aufzeichnung ermöglichte es, den gesamten Flugverlauf später detailliert nachzuvollziehen und auszuwerten.
Persönliche Einschätzung
Der Züchter beschreibt seinen Bericht bewusst als persönliche Erfahrung und spricht selbst augenzwinkernd von einem gewissen Anteil „Broscience“, weil Vergleichsgruppen fehlen.
Gleichzeitig hebt er hervor, dass die aufgezeichneten Messdaten objektiv nachvollziehbar sind. Aus seiner Sicht sprechen sie für einen harmonischen Trainingsflug ohne Unterbrechungen, bei dem die Jungtauben über einen langen Zeitraum kontinuierlich in der Luft blieben.
Ausblick
Zum Abschluss kündigt Jürgen von Ramin bereits seine nächste Bestellung an.
Besonders gespannt ist er auf BergerPowder No.1, das er künftig bei seinen Wiener Hochfliegern einsetzen möchte. Nach seiner Einschätzung eignet sich ein Pulver für diese Rasse besonders gut, weil sie kleinkörnige Futtermischungen bevorzugt und die BergerPearls No.1 für ihre feinen Schnäbel zu grob sind. Diese Aussage beschreibt ausschließlich seine persönlichen Überlegungen für den zukünftigen Einsatz.
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