Em Setembro de 2013 - pelo veterinário Peter Boskamp

Em setembro de 2013 – por veterinário Peter Boskamp


avaliação

Jedes Jahr gibt es was dass ein Jahr besonders macht. So können wir wohl stellen dass dieses Jahr durch die lange nasse und kalte Periode im Frühjahr und anfang Sommer, gefolgt von der ersten Hitzewelle seit 2006, was den Wetterbedingungen während den Flügen betrifft, mit Recht aussergewöhnlich genannt werden darf. Sicher während der Wärmeperiode waren die Umstände für die Tauben während den Flügen hart zu nennen. Vielerorts gab es dann auch ziemlich viele Verluste zu einkassieren. Die Flügen mit den Jungtauben waren sowohl in Deutschland, die Niederlande alsauch Belgiën oft verheerend wenn wir die grossen Verluste betrachten. Aber nicht nur während die Wärmeperiode gab es mehr Verluste als sonst, auch bei den erfahrenen alte und eingeflogene Tauben. Auch in den Monaten davor war dies auffällig. Zuerst ist man dazu geneigt das als Zufall zu sehen. Und natürlich kann Zufall eine grosse Rolle spielen. Aber auch viele andere Ursachen werden von Züchtern und andere genannt als Ursache, wie z.B. Landwirtschaftsgift, Strahlung, verdunklung der Jungtauben, Ostenwind bei klarem Himmel, unzureichende Erfahrung und natürlich Krankheit.
Als Tierarzt bekommt man dan natürlich die Frage gestellt wie das alles kann. Wir haben im Laufe der Jahren eine ganze Scala an Untersuchsmöglichkeiten entwickelt in unser Zentrum. Einfach um Aufschluss geben zu können an Züchter die uns consultieren was los ist. Neben den üblichen mikroskopischen Untersuchungen von Kot und Kehle untersuchen wir auch bakteriologisch auf E. Coli, Salmonella, Pasteurella, Proteus, Haemophylus, Streptokokken und Staphylokokken usw. Jedoch auch schnelle Screenings auf anwesende Viren und Schimmeluntersuchung. Da wo wir nicht weiter kommen senden wir Material ein in Labore ins Innen- und Ausland. Zusammen mit dem bekannten vorbeugenden Verfahren können wir so ziemlich viele Probleme lösen. Frustrierend wird es wenn man denkt dass man alles kontrolliert hat und nichts am Zufall überlassen hat, während die Resultate dann trotzdem enttäuschen während den Wettflügen. Wie bekannt ist ein Tierarzt so gut wie seine letzte Diagnose und in den Fällen weiss man bescheit. Zum Glück laufe ich lange genug mit um davon nicht mehr kopf zu stehen.
Ich bin selbstkritisch genug um zu Suchen nach Ursachen. Warum kamen dieses Jahr so viele Tauben nicht von den Wettflügen zurück? Manch einer sagte mir dass so die Spreu vom Weizen gesondert wird, weil das Niveau viel höher lag. Damit würden wir die Verlüste während der Hitzewelle teilweise erklären können. Aber das ist zu einfach. Warum gingen schon so viele erfahrene Tauben verloren während den Programmflügen. Nein, nicht nur die Jährlinge. Auch erfahrene Tauben.
Die Wetterbedingungen waren im Frühjahr und anfangs Sommer geradezu schlecht. Viele Schläge blieben klamm und feucht. Die Tauben konnten nicht gut in Form kommen. Viele Tauben die zwei bis drei Wochen zuvor kontrolliert waren auf Luftwegeinfektionen und sauber befunden waren, hatten dann oft schon wieder Probleme mit den Luftwegen.
Wenn man als Tierazt auf eine Sache keinen Einfluss hat, sind es die Wetterbedingungen. Das ist dann auch eine der Hauptgründe weshalb ich mich im Prinzip so absetze gegen die ‘Fahrpläneim Taubensport. Denn es sieht manchmal so aus als würden bestimmte Züchter so ein Plan wie eine Art von TomTom benutzen um so selber nicht mehr logisch nachdenken zu müssen.
Unter den Tauben die nach einigen Wochen wieder Probleme mit den Luftwegen hatten waren, allerdings weniger, auch Tauben die SGR bekamen. Normalerweise gibt das eine dermassen Unterstützung der Abwehr dass die Tauben weniger empfindlich sind für Luftwegeinfektionen. Bei Kontrolle hatten diese Tauben wenig Schleim, etwas das normalerweise gerade üblich ist bei chronische Luftwege Erkrankungen. Kurz gesagt: Komisch.
Normalerweise ist rund Anfang Mai der Höhepunkt an Luftwegeinfektionen vorbei, aber dieses Jahr ging es auf diverse Schläge weiter bis im Juli. Das lies mich nachdenken über was wir übersehen können. Machten wir als Tierärzte einen Fehler bei der Untersuchung. Ich rede von ‘wirweil auch für andere Tierärzte gillt dass sie so gut sind wie ihre letzte Diagnose, also auch ich bekam ausreichend ‘neue Gesichterzu sehen um mein Licht über die anwesende Problematik scheinen zu lassen.
Im Laufe des Frühjahrs und Sommer bekam ich also stark die Vermutung dass wir etwas übersahen. Und wie so oft liegt so etwas dann ganz nahe, aber durch Betriebsblindheit sieht man es dann manchmal nicht. So trafen wir in der Klinik auf eine Bakterie die bei Routine Untersuchungen verfehlt wurde. Durch die benutzung von ein dunkelfeld Microscop gelang es um diese Bakterie zu finden. Aber so eine Bakterie zu finden ist eine Sache, beweisen dass diese Bakterie eine klinische Bedeutung hat ist etwas völlig anderes. Dabei ist es wichtig nicht über eine Nacht Eis zu gehen und der Faktor Zufall aus zu schliessen.
Wir gingen also systematisch auf der Suche nach dieser Bakterie die inzwischen einen Namen bekommen hatte mit Hilfe eines Mikrobiologen von ein externes Labor. Irgendwie erschraken wir von der Frequenz womit diese Bakterie gefunden wurde. Wir fanden die Bakterie systematisch auf Schlägen wo die Tauben hinter blieben oder bei Züchter die kaum auf der Liste kamen.
Wir luden deswegen auch Topspieler ein um nach zu sehen ob diese Bakterie auch bei deren Tauben nach zu weisen war. Das war nicht der Fall. Ich fand diese Bakterie auch in grossen Zahlen bei Jungtauben die aussahen wie aus dem Bilderbuch. Hatte diese Bakterie dann überhaupt eine klinische Bedeutung? Eine Woche später waren bei einer dieser Züchter die Hälfte der Jungtauben verschwunden als sie zum ersten Mal aufgelassen wurden in kurzer nähe von Zuhause.
Andere Züchter die diese Bakterie bei ihre Tauben hatten, verloren viele Jungtauben und auch Alttauben während den Flügen. Wir setzten eine Behandlung ein die gezielt war auf diese, manchmal ziemlich resistente Bakterie, und was passierte nach der Behandlung? Die Tauben fingen wieder an Preise zu machen, aber was noch viel wichtiger war, die Verluste hörten auf. Zufall? Das ist natürlich die Frage.
Es war und ist wichtig ganz kritisch vorgehen zu bleiben und keine voreilige Schlüsse zu ziehen. Nähere Untersuchung und Analyse der Daten ist sicher noch notwendig.
Es war schon klar dass sich ein Muster herausbildete.
Das führte dazu dass wir innerhalb der Klinik eine Hypothese entwickelten die kurz folgt dass es eine Bakterie betrifft die bei Tauben anwesen sein kann ohne dass sie direkt eine Krankheit verursacht, aber die durch extreme Umstände im Frühjahr und Sommer ihre Chancen genommen hat und mitgeholfen hat bei den Problemen die es auf viele Schläge gab. Das Niveau war höher durch die machmal extreme Wetterbedingungen und dadurch verrieten sich die Tauben mit einen Übermass dieser Bakterie in ihrer Luftröhre. Möglicherweise fungiert diese Bakterie wie eine Art von Brecheisen das die Türen für andere Krankheitserreger öffnet wodurch die Tauben nicht oder abgeflogen nach Hause kommen. Es könnte auch so sein dass es die Tauben nur daran hindert um die Form zu erreichen wodurch sie auf schweren Flügen nachlassen.
Wenn wir es vergleichen mit einer Trichomonas Infektion wissen wir aus Erfahrung das Tauben mit einer leichten Infektion noch einigermassen mitkommen können aber sobald die Tauben eine massenhaften Infizierung haben, die Leistungen drastisch abnehmen.
Der Taubensport ist Topsport geworden. In diesem Licht betrachtet können Bakterien die relativ wenig krankheitserregend sind für Tauben und dadurch nicht interessant genug um Untersucht zu werden von der Wissenschaft, möglich genügend Einfluss haben auf die Form der Tauben wodurch die Form die notwendig ist für Topleistungen nicht erreicht werden kann. Ob es so ist wie der Mikrobiologe womit ich dieses Problem besprach sagte: ‘Vielleicht passt diese Bakterie sich an an der Taube und wird sie langsam immer mehr krankheitserregend.
Es ist eine Tatsache dass diese Bakterie sich ganz einfach über die Luft verbreitet. Bei Hühner und Truthähne kann sie ernsthafte Luftwege Erkrankungen verursachen.
Jedenfalls stimme ich ein mit dem Autor eines Amerikanischen Artikels der schrieb das die Diagnose wahrscheinlich sehr oft verfehlt wird weil es eine Bakterie betrifft die absolut Sauerstoff braucht zum wachsen. Der Autor dieses Artikels fragte sich dann auch, möglicherweise zurecht, ob die Bakterie doch nicht mehr klinische Bedeutung haben konnte. Fakt ist dass die Agarswabs die wir aus vielen Teilen von Europa zugesand bekommen für bakteriologische Untersuchung, diese Bakterie nie enthalten. Schlimmer noch; wir haben eine Anzahl an Proben von bewiesene Infektionen mit dieser Bakterie nach andere Labore geschickt zur Untersuchung. Und sehr of war diese Bakterie nicht mehr zurück zu finden obwohl wir die Anwesenheit bewiesen hatten bei eigener Untersuchung. In diesem Sinne ist die Diagnose also tatsächlich ganz einfach zu verfehlen. Möglicherweise mit Folgen.
Vorerst gehe ich davon aus dass diese Bakterie nicht ernsthaft krankheitserregend ist, aber eine der Faktoren ist die eine Rolle spielen können bei dem Gesundheitszustand der Luftwegen. Wie schon so oft kann es sein dass ein Übermass an einer der Erreger der Luftwegeinfektionen bei Tauben, sogar wenn sie an sich nicht so bösartig sein müssen, unter den richtigen Umstände innerhalb oder ausserhalb der Taube ihre Chancen ergreifen und zu Krankheit oder Formverlust führen. Wissend das die Bakterie sehr einfach über die Atemwege verbreitet werden kann, ist deutlich dass die Verbreitung über den Reisekörben natürlich auch ganz einfach ist.
Wie gesagt ist nähere Untersuchung sicher noch notwendig, bevor wir all zu voreilige Schlüsse ziehen werden. Dennoch ist möglicherweise eine der Ursachen der grossen Verluste dieses Jahres ans Licht gekommen.

Boa sorte
Peter Boskamp

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