Alfred Berger – Une forte troupe ans…


Nachdem der Jahrgang 2018 bei Alfred Berger im Geburtsjahr mit Spitzenplatzierungen und hochprozentiger Preisausbeute reüssieren konnte, durfte man darauf gespannt sein, was die Tiere als Jährige leisten würden. Alfred spielt mit Vögeln und Weibchen, wobei bei den Mehrjährigen der jeweilige Partner im Schlag verbleibt. Die Weibchen werden zur Hälfte total gespielt, bei der anderen Hälfte werden die Partner gesetzt. Mit 58/36 Preisen und den Plätzen 1 bis 6 startete er in die Saison.

Alfred Berger – Gestion Röhnfried


Alfredwie verlief das Reisejahr aus Deiner Sicht?

„Insgesamt war es mit 11 ersten Konkursen ein sehr erfolgreiches Reisejahr und ich bin mit der Saison sehr zufrieden. Ich ging mit einer jungen Mannschaft an den Start, die überwiegend aus Jährigen bestand. Lediglich 12 zweijährige Tiere gehörten dem Team an. Die junge Truppe flog eine Anzahl von Spitzenpreisen, sowohl die Vögel als auch die Weibchen. So konnte ich mich national mit den Jährigen auf Platz 12 setzen.
Für das nächste Jahr sind mit dieser Truppe natürlich Hoffnungen auf weitere Spitzenplatzierungen verbunden.“


Welche nicht geplanten Ereignisse gab es in diesem Jahr?
Wie bist Du damit umgegangen?

„Die Tauben haben sich zu Saisonbeginn beim täglichen Freiflug etwas schwergetan. Sie zeigten nicht die Trainingsfreude, die ich eigentlich erwartet habe. Dennoch war die Preisausbeute zunächst gut und auch mit Spitzenpreisen verbunden.
Dann hatte die Mannschaft aber auf der fünften Preistour einen deutlichen Durchhänger, der mich veranlasste, montags sofort den Tierarzt aufzusuchen. Er stellte eine stärkere Infektion der Kropfschleimhaut fest. Nach entsprechender Behandlung über drei Tage war das Trainingsverhalten am Haus deutlich verbessert.
Nachdem die Tauben auf dem sechsten Preisflug noch schwächelten, wurde die Behandlung nochmals über vier Tage wiederholt. Danach folgte eine Steigerung, sowohl bei den Spitzenplatzierungen als auch beim Prozentsatz. Denn auf dem siebten Flug von Ueckermünde (305 km) machte ich den 1., 2., 3. und 4. Preis in der RV und erzielte in der großen Liste 31
Preise von 43 Gesetzten.“


Was willst Du im nächsten Jahr ändern und warum?

„Auf jeden Fall werde ich bereits im März und April öfter den Tierarzt konsultieren und auch im Verlaufe der Saison engere Kontrollen durchführen.“


Welche Tauben sind momentan Deine Leistungsträger und
aus welchen Familien stammen sie ab?

„Der mit Abstand Beste Vogel 2019 war der 01868-17-481, der auf 13 Flügen 12 Preise und 1062,07 AS-Punkte mit drei 1. Konkursen in der RV erreichte. Er hat mit dem 0498-16-1104 einen originalen Vogel von Markus Neeb zum Vater. Der „1104“ wurde auch gesetzt aber er kehrte als Jähriger einmal erst nach fünf Tagen zurück und als Zweijähriger sogar einmal erst nach 12 Tagen. Also alles andere als ein erfolgreicher Reisevogel. Die Mutter des „481“ selbst ist ein herbstjunges Weibchen aus zwei Spitzentauben der schon in Düsseldorf sehr erfolgreichen Linien des Olympiavogels „Champ 408“, „Kaiser 488“ sowie Van de Pasch und Hardy Krüger.
Das zweijährige Weibchen 01868-17-577 ragte mit den Spitzenpreisen im Juni 2., 2., 4. sowie zusätzlich noch einen 3., 13.hervor. Auch ihr Vater entstammt der „alten“ Erfolgslinie Van de Pasch und Hardy Krüger. Ihre Mutter ist ein Sommerjunges aus dem 0672-08-119 orig. Rudi Heinen und Sohn des super Zuchtvogels „595“ gepaart an die „14-249“, eine Originale Wolfgang Roeper als Ei aus dem „16“, gepaart mit einer Tochter des „272“. Ein jähriges Weibchen errang 13/11 Preise mit 944,21 AS-Punkten und flog u. a. einen 3., 3., 4., 4., 5., 5., 19., 25., 26. usw. Konkurs. Ihr Vater ist der 01868-13-1249, der selbst zweijährig 13/11 Preise flog mit 879,28 AS-Punkten und einem 1., 3., 8., 9., 44., 49., 58., 59. usw. Der „1249“ ist über seine Mutter ein Enkel des Olympiavogels „Champ 408“ und ein Sohn des 06134-11-255 original Hagedorn/Becker (Enkel „Olympiade 003“ und „444“ Heremans/Ceusters). Ihre Mutter ist eine Tochter des original Faber Vogels 0901-14-80 (Sohn Nationen AS 655) gepaart an einer original Markus Neeb aus dem top Zuchtpaar „917“ x „Pelgrim“. Ein Cousin über die Mutter flog auch jährig einen 1., und 7. Konkurs.“


Auf welches Produkt aus dem Hause Röhnfried möchtest Du
nicht mehr verzichten und warum?

„Mein Versorgungsplan ist eigentlich bekannt. Einen Schwerpunkt nehmen Carni-Vitesse et Rotosal ein, ebenso wie Moorgold, Immunbooster, Entrobac et aussi Avidress Plus.“


Welche Wirkungen konntest Du feststellen, nachdem Du die
Produkte der Firma Röhnfried verwendet hast?

„Der Beginn der Jungtierreise verlief sehr schlecht. Mein erster Vorflug war ein Desaster, denn mehr als 50 Prozent der Tiere blieben aus. Danach habe ich die Jungen erst einmal behandeln müssen und zwei Wochen pausiert. Der letzte Vorflug am Dienstag verlief dann für mich auch nicht gut. Ich war etwas ratlos. Unser Produktmanager Frederik Wolf fragte mich, ob ich denn nach der Behandlung die Tauben mit Rozitol behandelt hätte. Das hatte ich aber nicht, obwohl wir es immer empfehlen. Also holte ich das am Abend des Vorflugs nach.
Da die Jungen aber nach dem Vorflug auch einen etwas abgekämpften Eindruck machten, fütterte ich die folgenden Tage bis einschließlich Einsatztag zusätzlich Rotosal. Und siehe da, meine 37 eingesetzten Jungen belegten „wie aus dem Nichts“ die Plätze 1 bis 16 in der Liste, eine Woche später Platz 1 bis 10 und 30 von 38 Jungen errangen einen Preis.


Was würdest Du Züchtern raten, die noch nicht so erfolgreich
spielen?

„Ich würde zuerst immer die Frage danach stellen, wo der Züchter selbst glaubt, sich ‚kurzfristig‘ verbessern zu können. Bei Rückschlägen sollte man dann die Fehler zuerst bei sich selbst suchen, denn meistens liegt die Ursache bei einem selbst und da spreche ich aus eigener Erfahrung. Bei schlechten Flügen darf man sich den Grund nicht schönreden (Wetter, Lage, Wind usw.), sondern sollte der Ursache auf den Grund gehen. Sind die Tauben gesund? Funktioniert der Schlag? Und man muss versuchen, sich selbst und seinem eigenen Konzept zu vertrauen.“


Welche Impfungen und Kuren werden von Dir durchgeführt?

„Der Alttierbestand wird im Dezember gegen Paramyxo geimpft. Die Jungtiere wurden ebenfalls gegen Paramyxo geimpft und zusätzlich erstmals gegen Rotaviren (bestandsspezifischer Impfstoff). Die klassische Jungtierkrankheit traf meine Jungen dieses Jahr auch nicht. Dennoch zeigte ein Jungtier Symptome und ich ließ es untersuchen. Obwohl geimpft, wurden stark vermehrt Rotaviren in der Leber gefunden. Ein zweites Jungtier, welches nach dem 1. Vorflug erkrankte, wurde auch untersucht, hier wurden aber keine Rotaviren gefunden. Kuren führe ich durch, wenn der Tierarzt es für nötig hält. Allerdings habe ich die Alttauben vor den Flügen mit Ridzol für fünf Tage behandelt.“

Erfolge 2019

4. regionaler Verbandsmeister

4. regionaler Verbandsjährigenmeister

12. nationaler Verbandsjährigenmeister

16. nationaler Meister RV-Meisterschaft des Verbandes

04.5.19, Tarnow, 169 km, 576 Tauben: 1.,2.,3.,4.,5.,… 58/34 Preise
11.5.19, Demmin, 231 km, 565 Tauben: 1.,2.,3.,7.,9.,… 57/37 Preise
16.6.19, Ueckermünde, 306 km, 422 Tauben: 1.,2.,3.,4.,.. 43/26 Preise
20.7.19, Starogard, 398 km, 1632 Tauben: 1.,2.,3.,4.,33.,… 40/22 Preise
14.9.19, Ueckermünde, 305 km, 1936 Tauben: 1.,2.,3.,4.,… 33/30 Preise

Berger Alfred
Allemagne
Tel. +49 4826 86100
berger@roehnfried.de


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