SG Becker – Zwei Schlaggemeinschaften? – Ein Erfolg!


Daniel, Stephanie und Hans-Georg Becker

Daniel – wie verlief das Reisejahr aus Eurer Sicht?

„Aus unserer Sicht verlief es sehr gut, wir hatten kaum Verluste und konnten 4 x 400, 1 x 500 und 1 x 600 km mit den Tauben spielen. Die Ergebnisse waren ebenfalls sehr gut. Die Weibchen waren häufig in der Spitze vertreten, auch mit einer hohen Anzahl, obwohl die Zahl der ersten Konkurse niedriger war, als in den Vorjahren. Aber auch die Vögel, welche bei der SG Bauer gespielt werden, haben erste Konkurse geflogen und konnten gut überzeugen. Alles in allem bei den Alttauben eine sehr gute, vor allem konstante Leistung. Besonders die jährigen Tauben haben absolut überzeugt, ein toller Jahrgang ist da herangewachsen. Diese wurden allerdings nicht auf 600 km gespielt, sondern gezielt geschont.
Bis zum jetzigen Zeitpunkt, ein Flug vor Ende der Saison, konnten die Jungtauben ebenfalls überzeugen. Ohne privates Training zwischendurch konnten sie super mithalten. Hervorzuheben sind hier die Vögel bei der SG Bauer. Sie sind super motiviert und fliegen reihenweise Spitze. Derzeit ist es so, dass die Jungtauben der SG Bauer auf Platz eins stehen und wir mit den dazugehörigen Weibchen auf Platz zwei. Unser Zuchtsystem funktioniert somit reibungslos und die Qualität der Tauben steigt durch die super Selektion ständig. Auf diese Weise entwickelt sich ein richtig eigener Stamm an Tauben, der nun bereits auf anderen Schlägen für tolle Ergebnisse sorgt.“

Welche nicht geplanten Ereignisse gab es in diesem Jahr? Wie seid Ihr damit umgegangen?

„Die Weibchen wurden aufgrund besonderer Umstände sehr lange, bei Tag und Nacht, in der Voliere gehalten: Am ersten Wochenende im Mai waren wir zu einer Hochzeit in Österreich eingeladen und die Weibchen mussten daher in der Voliere bleiben, weil es für den Versorger einfacher war. Die Ergebnisse waren überraschenderweise so gut, dass wir diesen Zustand
beibehalten wollten. Kurzerhand wurde der Plan geändert und die Tauben sind auch während der Saison bei Tag und Nacht draußen geblieben.
Die Vögel bei der SG Bauer wurden leider Mitte der Saison etwas kränklich und mussten behandelt werden. Aber auch dies hat im Rahmen der Möglichkeiten funktioniert, wenn auch ab dem Zeitpunkt die Leistung etwas weniger stark als vorher war.“

Was willst Du im nächsten Jahr ändern und warum?

„Geändert wird nicht viel, es heißt ja nicht ohne Grund ‚never change a winning team‘. Eventuell müssen wir zwei Weibchen auf einen Vogel spielen, da einfach verhältnismäßig viele sehr gute Jährige übrig geblieben sind und auch die jungen Weibchen tolle Erfolge zeigen. Mal sehen, wenn sie auch den 400 km Flug noch gut absolvieren, müssen wir hier im Bereich der Zellen etwas verändern, um diese Methode zum Jahr 2020 an den Start bringen zu können. Wir denken noch darüber nach.“

Welche Tauben sind momentan Eure Leistungsträger und
von welchen Familien stammen sie ab?

„Hauptsächlich bringt die Familie unserer „Olympic Bonnie“ derzeit die Leistungsträger, sowohl bei den Weibchen auf unserem Schlag, als auch bei den Vögeln der SG Bauer. Dazu gesellen sich einige Tauben von Roland und Denis Faber, Frank Sander und der SG Derycke Schiemann! Wichtig ist vor allem unser super Zuchtschlag, in dem sich bereits eine ganze Familien- Kolonie basierend auf der Linie der Olympia Täubin befindet. Diese Kolonie ist einer der Hauptgründe für unseren Erfolg. Dieser gemeinsame Zuchtschlag ist aufgeteilt auf Weibchen die bei uns reisen und Vögel die bei meiner Tante reisen. Dadurch, dass sieben bis neun Runden pro Vogel gezüchtet werden, ist dieser Zuchtschlag auf einem absoluten Top Niveau!“

Auf welches Produkt aus dem Hause Röhnfried möchtest Du
nicht mehr verzichten und warum?

„Carni-Speed ist für mich besonders zum Aufbau der Trainingsleistung unersetzlich. Außerdem gehört für mich Oregano- Schaffett gemeinsam mit RO 200 ready zu den unverzichtbaren Produkten, um die Tauben mit den nötigen Fetten und Vitaminen zu versorgen. Zur Regeneration darf Rotosal nicht fehlen und Blitzform natürlich auch nicht.“

Welche Wirkung(en) konntest Du feststellen, nachdem Du
die Produkte der Firma Röhnfried verwendet hast?

„Taubengold abwechselnd mit Hessechol – dies wird von uns im Herbst fast täglich gereicht und mit Kräuter-Gemüse-Mix abgetrocknet. Die Tauben erhalten davon ein super Gefieder und glänzen regelrecht in der Sonne.
Usnegano bei den Jungtauben. Meine Tante verabreichte es viermal die Woche, sowohl über das Futter als auch über das Wasser. Ihre Jungen zeigten eine Fluglust vom Allerfeinsten! Carni-Speed geben wir fünfmal die Woche über das Futter, 10 ml je Kilogramm. Man kann im Frühjahr regelrecht spüren, wie die Trainingsleistung der Tauben zunimmt und eine klasse Form entsteht.
Auch Entrobac ist für uns unverzichtbar. Es wird den alten Tauben dreimal wöchentlich und den Jungtauben fünfmal wöchentlich gereicht. Fünf Gramm auf ein Kilogramm Futter. Der Kot wird phantastisch und die Tauben strahlen eine tolle Gesundheit aus!
Außerdem werden sowohl die Weibchen, als auch die Vögel bei meiner Tante Edith komplett mit den Produkten der Firma Röhnfried versorgt!“

Worin liegt Deiner Meinung nach Euer Erfolg begründet?

„Der Erfolg ist in unserem Zuchtsystem gemeinsam mit der SG Bauer begründet: 14 Einzelboxen mit jeweils einem Vogel und drei Weibchen. Außerdem so weit und so viel wie möglich reisen um auch robuste Tauben zu bekommen. Wir müssen dem Zuchtziel einer guten Taube wieder näher kommen.“

Wie versorgt Ihr Eure Tauben vor besonders wichtigen Flügen?

„Die Versorgung ist bei uns immer gleich. Wer behauptet, er könne da was mit Futter oder Produkten ändern, dem kann ich es nicht richtig glauben.“

Was würdest Du Züchtern raten, die noch nicht so erfolgreich spielen?

„Erstmal sollte jeder verinnerlichen, dass es nur 33,33 % Preise gibt. Damit muss auch der Spitzenspieler mal zufrieden sein, sonst zerstört er unseren tollen Sport noch schneller. Empfehlen kann ich nur, sich mit einem guten Spieler auszutauschen und versuchen möglichst viel zu lernen. Und dort gezielt gute Tauben zu bekommen. Kein „Blatt Papier“ kaufen, sondern lieber von Züchtern mit unbekannten Tauben, die aber nachweislich Leistung bringen. Außerdem müssen die Tauben bis zum Ende gespielt werden. Erst wenn die 600 km erfolgt sind und die Taube dann noch da ist, dann ist es die eine richtig gute Taube!“


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